Was sehen Sie?
Zwei Staatsmänner,
einen Terroristen und einen Staatsmann,
oder ... ?
Erinnern Sie sich noch an Al-Quaida. Da war doch mal was. Lange nichts gehört. Eine Zeitungsente? Propaganda?
Oder war es Wirklichkeit. In Afghanistan war Al-Qaida schon der Vorwand für die Anwendung des Artikels 5 des Nord-Atlantik-Paktes (NATO). Im Irak sollte sie auch sein. Das war aber eine Lüge des amerikanischen Kriegsverbrechers Nr. 43.
10 Mio. US-Dollar hatten die Vereinigten Staaten auf seinen Kopf ausgesetzt. Vor einem Jahr hieß er noch Abu Muhammad al-Dscholani. Der selbsternannte syrische Präsident Ahmad al-Sharaa, Anführer von HTS - Haiʾat Tahrir asch-Scham - ein Verbund von 5 dschihadistischen Milizen, die z. T. im Auftrage der Türkei syrischen Beamten-Kindern den Kopf abschnitten, gehörte zuvor der irakische Al-Qaida - nach dem Einmarsch der amerikanischen Soldateska - an. Auch in Syriens Region Idlib hatten vor Assads Sturz 2024 religiöse Minderheiten und Frauen (Vollverschleierung) nichts zu lachen.
Jetzt sollte er als Staatsmann nach Deutschland kommen. Friedrich Merz rollte ihm schon den Roten Teppich aus. Aber er sagte den Besuch kurzfristig ab, denn er hatte Wichtigeres zu tun. Er musste sich seinem Hauptgeschäft widmen: dem Massakrieren von syrischen Zivilisten.
Aktuell werden die Kurden in Aleppo attackiert und zum wiederholten Male stehen Dschihadisten vor Kobani. Die Kurden in der Stadt kämpfen wieder mit dem Rücken zur Wand, denn die Türkei ist wahrscheinlich der Auftraggeber für diese Eskalation des Bürgerkriegs. Internationale Beobachter berichten von zahlreichen Massakern an der kurdischen Zivilbevölkerung. Zuvor waren es die Alawiten - die Bevölkerungsgruppe, der der ehemalige syrische Präsident Assad angehörte, danach traf es die ethnische Minderheit der Drusen.
Nachdem die USA die 10 Mio. US-$ Kopfgeld gestrichen hatten, nahmen die Vereinten Nationen seinen Namen von der Terror-Liste, wurde das Wirtschaftsembargo gegen Syrien aufgehoben, aber ...
der Bürgerkrieg geht weiter mit Unterstützung der NATO!
Tausende überwiegend kurdische Demonstranten gingen am Wochenende ( 24.1.2026) auf die Straße: für Rojava, ein freies Kurdistan, gegen eine Unterstützung der Dschihadisten durch Deutschland, die EU.
Unsere Bedenken, die wir vor nicht ganz zwei Jahren hatten, haben sich leider bewahrheitet:
- Syrien 2024: von Dornen erntet man keine Trauben
- Syrien 2025: von Dornen erntet man keine Trauben (II)
Während sich die öffentlich Rechtlichen Medien auffallend zurückhalten in ihrer Berichterstattung meldet die linke Tageszeitung Junge Welt: Syriens Kurden in Bedrängnis. https://www.jungewelt.de/artikel/516099.syrien-kurdistan-rojava-in-bedr%C3%A4ngnis.html
Der Artikel ist noch eine Baustelle. Wie immer kommt zu jeder Behauptung auch die Quellenangabe, denn Meinungen müssen mit Fakten belegt werden.
Weitere Infos:
https://www.jungewelt.de/artikel/516284.syrien-rojava-keine-entspannung-trotz-waffenruhe.html