München hat jetzt einen neuen OB. Und der grüne Jäger jagt Antisemiten genauso wie sein Vorgänger.

Diesmal trifft es die DFG-VK: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen. Ihnen wurde ein Infostand auf dem Zamanand-Festival am 20./21.06.2026 verweigert. 

Die Tageszeitung Junge Welt" zitiert den Veranstalter:  "Dazu gehört auch, dass wir als Veranstalter*innen Inhalte, Botschaften und öffentliche Auftritte besonders sorgfältig prüfen, wenn diese sensible politische Konflikte oder Antisemitismus berühren. ... Diese Entscheidung ist keine pauschale Bewertung Ihrer gesamten Arbeit und auch keine Absage an friedenspolitisches Engagement. Sie betrifft ausschließlich die konkrete Teilnahme am Zamanand-Festival und unsere Verantwortung für den Charakter, die Sicherheit und die öffentliche Wahrnehmung der Veranstaltung."

Klar ist der die NATO-Ost-Erweiterung und der Ukraine-Krieg eine "sensible Angelegenheit". Und in einer Demokratie  sind sensible Angelegenheiten zu verhindern. 

Und da wäre noch der Antisemitismus-Vorwurf: im Jahr davor gab es eine Postkarte der DFG-VK: "Keine Waffenlieferung an Israel". 
Die Vorwürfe kamen von der CDU und wurden dieses Jahr von der Festival-Leitung übernommen. 

Ein gehorsamer Knecht: Israel-Kritik ist antisemitisch!

Quellen:

  1. Junge Welt, 20.6.2026
  2. Stellungnahme der DFG-VK: 18. Juni: Betrifft: Keine PazifistInnen beim Zamanand Festival in München: https://dfg-vk-bayern.de/themenbereich-naher-osten/
  3. https://dfg-vk-bayern.de/zamanand-festival-schliesst-pazifistinnen-aus-unter-verweis-auf-antisemitismus/