Er hetzt gegen die Jüdische Stimme, ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Seine Vorwürfe gegen den Verein lauten:
- hetzt gegen Israel
- ruft zu weltweiter Intifada auf
- legitimiert Gewalt
- Stimme des Hasses
- hetzt gegen Völkerverständigung
- unterstützt Gewaltaufrufe
- Verein so schnell wie möglich verbieten
Der Grund dieser Hetze: Die Jüdische Stimme kritisiert Israel und seine Politik gegenüber der palästinensischen Urbevölkerung: Vertreibung, Besatzung, Apartheid, Völkermord - nicht in unserem Namen ziert den Header ihrer Internetseite. Sie treten ein für einen gerechten Ausgleich zwischen Palästinensern und Israelis. Ihr vollständiger Name: Jüdische stimme für einen gerechten Frieden in Nahost. Aber das ist nicht deutsche Staatsräson und deshalb muss die Jüdische Stimme zur Räson gebracht werden.
Diese Sprache und die Umbenennung von "Kritik" zu "Hetze" gab es schon einmal in Deutschland. Das brisante an diesem wirklichen Fall von Antisemitismus in Gestalt von Hetze gegen Juden ...
Uwe Becker ist der sog. Antisemitismus-Beauftragte des Landes Hessen - offiziell Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus.
Das ist schon echt voll krass: der antisemitische Antisemitismus-Beauftragte - nur scheinbar ein Oxymoron.
Quellen:
- Die Hetze auf der Internetseite des Antisemitenjägers
- Steckbrief des Antisemitenjägers
- Die Stellungnahme der Jüdischen Stimme
- Eine Petition für die Unterstützung der Jüdischen Stimme
- Bildrechte: Von Stürmer-Verlag - https://phwampfler.files.wordpress.com/2012/04/stc3bcrmer.png, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34747042